Guten Morgen Morgenmuffel - Schluss mit Snoozing

Jeder kennt es.Das Geräusch des viel zu lauten Weckers am frühen Morgen. Und auch, dass es uns einfach so aus den letzten schönen Schlaf- und Traumminuten reißt. Also wandert eine unserer Hände mit halbgeöffneten Augen gerne zur Snooze-Taste um noch ein paar Minuten zu Schlummern und weil es so schön und gemütlich ist, wird das Ganze nicht selten einfach noch zwei bis drei Mal wiederholt. Die Morgenmuffel unter uns wissen ganz genau, wovon hier die Rede ist. Dieses Gefühl, wenn man sich eigentlich noch gar nicht in der Lage fühlt, das schöne warme und gemütliche Bett zu verlassen. Der andere Teil gehört glücklicherweise zu den Frühaufstehern und schafft es meistens frisch und munter einfach so aus dem Bett zu krabbeln und den Tag zu beginnen. Der Unterschied liegt übrigens in unseren Genen. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass rund 15 Gene für unseren individuellen Biorhythmus verantwortlich sind. Dieser nimmt Einfluss darauf, wann wir besonders leistungsfähig sind und zu welchem Zeitpunkt wir müde werden. Eines dieser Schlafrhythmus-Gene ist laut der Wissenschaft bei Frühaufstehern deutlich länger als bei Langschläfern. Also eigentlich können die Nicht-Frühaufsteher unter uns gar nichts dafür, dass Sie in den frühen Stunden einfach etwas langsamer sind. Unsere Körper sind schlicht und ergreifend von Natur aus unterschiedlich programmiert. Übrigens sind Frauen deutlich häufiger Frühaufsteher als Männer.

Um das Aufstehen aber auch den Morgenmuffeln und Nachteulen etwas zu erleichtern kommen hier ein paar Tipps:

1. Die Snooze-Taste soll und darf nicht mehr aktiviert werden. Lieber den Wecker generell 10 Minuten später stellen. 

2. Den Wecker am besten etwas weiter wegstellen. So muss aufgestanden werden, um ihn auszuschalten. Und wer das Bett dann schon verlassen hat oder zumindest halb rausgefallen ist, für den lohnt es sich gar nicht mehr, sich erneut unter der Bettdecke zu verstecken.

3. Alle Dinge, die wir am Morgen benötigen, sollten am Abend vorbereitet werden.

4. Wer dauerhaft unter 7 Stunden pro Nacht schläft, dem fällt es noch viel schwerer am Morgen aufzustehen. Also ganz wichtig: Wenn die Müdigkeit eintritt, sollte ins Bett gegangen werden. Es sollte sich auf keinen Fall noch weiter am Schreibtisch oder bei anderen Verabredungen gequält werden.

5. Aufstehen, Fenster öffnen und ein Glas Wasser. Frische Luft am Morgen lässt uns viel schneller erwachen und tut dem Kreislauf gut.

6. Wer das Ganze perfektionieren möchte, absolviert am Morgen direkt eine kleine Sportsession. Auch wenn es nur 10 Minuten Dehnübungen sind. Jegliche Art von Bewegung ist gut für unsere Muskulatur.

7. Wem es trotz allem immer noch sehr schwer fällt früh aufzustehen, der sollte sich eine kleine "Snooze-Strafe" überlegen.

Für jeden Klick auf die Snooze-Taste gehen 0,50 € in ein Sparschwein. Nach ein paar Monaten ist entweder ein nettes Sümmchen zusammen oder man hat sich selbst so motiviert, dass das Sparschwein eher eine gähnende Leere vorzeigt. Alles in allem wird das frühe Aufstehen bei den meisten trotzdem nicht zur Lieblingsgewohnheit. Aber was muss, das muss und dazu gehören eben auch manchmal Dinge, die wir nicht so sehr mögen. In diesem Sinne wünschen wir erstmal einen guten Morgen und schicken ganz viel Motivation zu allen, die es heute Morgen etwas schwerer hatten aus dem Bett zu kriechen.