Axel Schramm / Geschäftsführer der SCHRAMM Werkstätten GmbH                                                                        

Große Freude im Hause Schramm, denn nun ist es offiziell: Die Marke Schramm steht im aktuellen „Top 30 Ranking der deutschen Luxusmarken“ auf Platz 10 - und befindet sich damit in allerbester Gesellschaft.

Eine Sensation ist diese Platzierung, die im März 2016 im Magazin „Wirtschaftswoche“ veröffentlicht wurde, besonders deshalb, da das Familienunternehmen aus der Pfalz, das unter Mitwirkung der dritten und vierten Generation geführt wird, zum ersten Mal zwischen den großen deutschen Unternehmen gleich auf Platz 10 kam.

Auf den Plätzen vor den Schramm Werkstätten finden sich legendäre deutsche Firmen wie die Uhrenmanufakturen A. Lange & Söhne und Glashütte, der Autobauer Porsche und die Küchenhersteller Bulthaup und Gaggenau. Hinter Schramm rangieren etwa die Modefirmen Jil Sander und Iris von Arnim, die Porzellanmanufaktur Meissen, die Möbelhersteller Thonet, Dedon und Interlübke. Weitere Neueinsteiger im Ranking sind der Teppichdesigner Jan Kath, die Modefirmen Iris von Arnim und Talbot Runhof sowie der Möbelhersteller Walter Knoll.

Handarbeit aus Deutschland, Management durch die Familie, wegweisendes Design, Nachhaltigkeit – dieses Rezept ist bei Schramm der Schlüssel zum Erfolg. Als besonders hoch wurde mit 79 von 100 möglichen Punkten der sogenannte „Brand Appeal“ in der Studie gesehen. Das ist die Anziehungskraft einer Marke anhand von Bekanntheit, Erlebnis, Perfektion, den hinter der Marke stehenden Personen, Ästhetik und Innovation.

Axel Schramm, CEO der Schramm Werkstätten, kommentiert den sichtbaren Erfolg seines Unternehmens im WiWo-Ranking: „Wir sehen diesen außergewöhnlich guten Platz inmitten der deutschen Top-Marken weiter als Herausforderung, stetig innovativ und qualitätsbewusst zu fertigen. Natürlich möchten wir diesen Platz innerhalb der Luxusmarken halten oder verbessern!“

Angela Schramm, Creative Director und Leiterin des Marketing, freut sich ebenfalls über die Auszeichnung: „Dieser 10. Platz inmitten der besten Unternehmen des Landes ist eine schöne Belohnung für unser konsequentes Festhalten an Werten wie Qualität, Nachhaltigkeit und Fairness. Die sind uns gerade in dieser schnelllebigen Zeit enorm wichtig.“ Der Luxusmarkt hat aktuell weltweit einen Umsatz von 250 Milliarden Euro jährlich und er wächst seit Jahren ständig trotz der konjunkturellen Einbrüche in China. Der chinesische Markt ist zunehmend auch für die Schramm Werkstätten wichtig: Gerade wurde in Taiwan ein Monobrandstore mit 200 Quadratmetern im Zentrum von Taichung eröffnet, mit großer Pressepräsenz.


Die Studie

Die „Top 30“ Marken-Studie über die deutsche Luxusbranche wird seit 2005 von der „WirtschaftsWoche“ regelmäßig in Zusammenarbeit mit „Biesalski &Company“ und „Brand Networks“ geführt. „Wie erfolgreich ist Luxus in Deutschland“ - auf diese Frage wurden nach 2005, 2007, 2009, 2011 und 2014 zum sechsten Mal 182 Experten aus Luxus-Fachhandel, Fachpresse, Branchen- und Fachverbänden um ihre Einschätzung gebeten. Zentrales Element der Studie ist der deutsche Luxusmarken-Index, der sich als der Summe von Brand Appeal, relativem Preisbonus und absolutem Preisabstand zusammensetzt. 79 Unternehmen aus Branchen wie Mode, Uhren und Schmuck, Autos, Wohnen und Ambiente, Unterhaltungselektronik, Fotografie, Porzellan und Besteck sowie Schreib- und Papierwaren wurden für die Untersuchung detailliert analysiert. Dafür mussten sie folgende Kriterien erfüllen: Wahrnehmung als deutsche Marke, Positionierung im Luxussegment, deutsche Historie, Jahresumsatz höher als 10 Millionen Euro. Grund-Tenor der Studie: Deutscher Luxus ist im Allgemeinen weniger aufdringlich und plakativ als der Luxus internationaler Konzerne – und dabei hoch erfolgreich.