Schlafpositionen: Was sagen sie über uns aus?

Wie man sich bettet, so schläft man, heißt es so schön im Volksmund, aber was sagen die
verschiedenen Schlafpositionen über den Menschen aus? Die Somnolgie, die Lehre vom
Schlaf befasst sich mit der Schlafforschung und der Schlafmedizin. Seit den 50er Jahren wird
in diesem Gebiet verstärkt auf wissenschaftlicher Ebene geforscht, um mehr über unseren
Schlaf im Allgemeinen, Schlafgewohnheiten bis hin zu den Ursachen von Schlafstörungen zu
erfahren. Auch die Psychologie befasst sich mit dem Thema Schlaf und beschert uns
interessante Thesen, was die verschiedenen Schlafpositionen über uns aussagen. Bei
Erwachsenen wird dabei zwischen vier Schlaftypen unterschieden.

Der Bauchschläfer – Der Kontrolltyp

Laut dem US-amerikanischen Psychiater Samuel Dunkell sagt die Schlafposition viel über
den Charakter des Menschen aus. Der Bauchschläfer gilt als Perfektionist. Umklammernd der
Bauchschläfer noch sein Kissen, unterstreicht es das Streben alles unter Kontrolle haben zu
wollen. Charakteristisch sind für Menschen, die gern in Bauchlage schlafen, ein ausgeprägter
Ordnungssinn sowie Pünktlichkeit. Ungeplante Ereignisse können den Bauchschläfer ganz
leicht aus dem Konzept bringen.

Der Rückenschläfer – Der Selbstbewusste

Wer gern in Rückenlage schläft, verfügt über einen neugierigen und selbstbewussten
Charakter, der gern Aufmerksamkeit auf sich zieht. Oft ist der Rückenschläfer Einzelkind
oder als Nesthäkchen aufgewachsen, da er gern im Mittelpunkt steht. Wer in dieser
Schlafposition noch Beine und Arme von sich streckt, strahlt ein verstärktes Gefühl von
Ungreifbarkeit aus. Kein Wunder, dass diese Position als König der Schlafenden gezählt wird.
Allerdings gilt der Rückenschläfer auch als größter Schnarcher.

Der Seitenschläfer – Der Humorvolle

Mehr als die Hälfte der Menschen schlummert in der Seitenlage. Die Position gilt aus
orthopädischer Sicht auch als die gesündeste für die Wirbelsäule. Menschen, die in Seitenlage
schlafen, gelten als selbstbewusst, besonders humorvoll, spontan und flexibel. Der
Seitenschläfer ist mit sich im Reinen und verfolgt akkurat und zielgerichtet seine
Vorstellungen.

Der Schläfer in Embryonalstellung

Ähnlich dem Fötus im Mutterleib schläft der Schläfer in Embryonalstellung mit stark
angezogenen Knien und leicht gekrümmten Rücken. Die Position wirkt fast so, als wolle
der Schläfer sein Inneres vor der Außenwelt beschützen. Personen, die diese
Schlafposition bevorzugen gelten als kreativ, aber auch eher zurückhaltend und
schüchtern. Sie müssen erst mit anderen warm werden, um sich zu öffnen.

Tipps für einen noch besseren Schlaf

„Der Schlaf ist doch die köstlichste Erfindung.“, wusste schon Heinrich Heine. Mit ganz
einfachen Ritualen sowie Tipps lässt es sich noch besser schlafen.
- Das Auge schläft mit. Schöne Bettwäsche sieht nicht nur toll aus, sondern sollte
möglichst aus hochwertigen Naturfasern sein, um ein höheren Schlafkomfort zu
haben. In der Regel ist laut Biologen, die sich mit der Milbenverbreitung befasst
haben, ein Neubeziehen der Betten alle vier Wochen ausreichend.
- Ein oder zwei alkoholhaltige Drinks vorm Zubettgehen können das Einschlafen
zunächst beschleunigen, jedoch erwacht der Körper in der Nacht und schläft sehr
unruhig. Ein Glas Tee oder Milch mit Honig gelten hingegen als sicherer
Einschlaftrunk.
- Smartphone, TV und technische Geräte sollten aus dem Schlafzimmer verbannt
werden. Ein Magazin oder Buch kann hingegen helfen vor dem Schlaf zur Ruhe zu
kommen.
- Alle Sportbegeisterten sollten etwa zwei Stunden vor dem Schlafengehen keinen
Übungen und Trainingseinheiten mehr nachgehen, um so einfach den Körper auf das
Ruhen vorzubereiten. Kerzen oder Duftlampen mit ätherischen Ölen helfen zur
Entspannung.